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Quad Verleih Rhein

Quad Verleih


Der ATV- und Quadverleih Niedernhausen vermietet seit 3 Jahren ATVs und Quads der Hersteller Yamaha Kawasaki und Honde. Der Quadverleih ist etwa 10 Minuten von Wiesbaden entfernt. Weitere Informationen zu unserem Quadverleih auf Quadverleih


Rhein


Rhein Der Rhein (englisch Rhine, bündnerromanisch Rain, französisch Rhin, niederländisch Rijn) ist ein Fluss (bzw. Strom) in Europa Der Rhein, der 1.320 km lang ist, ist auf 833 km Länge schiffbar und sein Einzugsgebiet umfasst ca. 252.000 km². Inhaltsverzeichnis [AnzeigenVerbergen] 1 Namensursprung 2 Flussverlauf 2.1 Allgemein 2.2 Quelle bis Bodensee (Vorder- und Hinterrhein/Alpenrhein) 2.3 Bodensee bis Basel (Hochrhein) 2.4 Basel bis zur Nahemündung (Oberrhein) 2.5 Nahemündung bis Bonn (Mittelrhein) 2.6 Bonn bis zum Rheindelta (Niederrhein) 3 Rechte Nebenflüsse des Rheins 4 Linke Nebenflüsse des Rheins 5 Städte am Rhein 6 Ökologie 7 Weblinks [bearbeiten] Namensursprung Der Name Rhein (bzw. Rhen) ist keltischen Ursprungs und bedeutet in etwa fließen (beachte altgriechisch 'rheīn'=fließen). Gemeinsam mit der Donau bildete der Rhein den größten Teil der nördlichen Grenze des Römischen Reichs, die Römer nannten den Fluss Rhenus. Seit dieser Zeit ist der Rhein eine belebte Wasser- und Handelsstraße. [bearbeiten] Flussverlauf [bearbeiten] Allgemein Seine beiden Quellflüsse Vorderrhein und Hinterrhein entspringen im Sankt-Gotthard-Massiv (Kanton Graubünden) in den Schweizer Alpen. Der Rhein mündet in der Nähe von Rotterdam in den Niederlanden in die Nordsee; allerdings gabelt er sich zuvor - ca. 30 km nach der bundesdeutschen Grenze auf niederländischem Gebiet - in die Waal und in einen Wasserweg der zunächst Panerdens Kanaal heißt. Beide Arme wechseln im weiteren Verlauf noch mehrmals ihre Namen: der südliche Arm, die Waal (der Haupt-Schiffahrtsweg), wird zunächst zur Merwede, dann zur Beneden-Merwede, Noord, Neue Maas (durch Rotterdam fließend) und mündet schließlich als Nieuwe Waterweg in die Nordsee. Der nördliche Arm, der Panerdens Kanaal, wird zum Neder-Rijn (Nieder-Rhein) und schließlich zum Lek. Genaugenommen existiert also gar kein Fluss namens "Rhein", der in die Nordsee mündet. Bis zum Tertiär floss der Rhein im Bett der Rhône ins Mittelmeer, da ihm durch den Isteiner Klotz der Weg in Richtung Norden versperrt war. Der Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein bei Reichenau in der Schweiz[bearbeiten] Quelle bis Bodensee (Vorder- und Hinterrhein/Alpenrhein) Die erste größere Ortschaft am Vorderrhein, der aus dem Gotthard-Massiv kommt, ist Ilanz. Der Hinterrhein entspringt in der Nähe des San-Bernardino-Passes. Hinterrhein und Vorderrhein vereinigen sich bei Reichenau (Chur) zum Alpenrhein. (Dieser wird von der Via Mala begleitet.) Nachdem er der Grenze zu Liechtenstein folgt, fließt er durch das Rheintal. Er mündet seit der Kanalisierung und Begradigung seines Wasserlaufs als "Neuer Rhein" bei Hard in Österreich in den Bodensee. Der ursprüngliche "Alte Rhein" mündet auch heute noch an der schweiz-österreichischen Grenze bei Rheineck. Dieser alte Rhein ist aus Richtung Bodensee für ca. 1 km schiffbar bis etwa auf Höhe des Schweizer Ortes St. Margrethen. Die Begradigung wurde vorgenommen um die fortwährenden Überschwemmungen in Kombination mit starken Sedimentierungen im westlichen Rhein-Delta zu verringern. Inzwischen ist klar, dass der Rhein auch im neuen Bett sehr grosse Mengen an Ablagerungen in den Bodensee hineinträgt und dort permanenter Kiesabbau mit Schwimmbaggern möglich und vor allem nötig ist. Im Bodensee selbst vermischt sich das kalte meist graue Gebirgswasser des Neuen Rheins nur wenig mit dem eher warmen eher grünlichen Wasser des Sees. Der Strom fließt vielmehr ein gewisses Stück oberflächlich im freien Wasser bevor er abrupt in die Tiefen des Sees abtaucht um dann vor der Insel Lindau in Richtung See-Mitte und weiter nach Konstanz abzubiegen. Rheinfall bei Schaffhausen[bearbeiten] Bodensee bis Basel (Hochrhein) Nach dem Verlassen des Obersees vom Bodensee an der Engstelle der Rheinbrücke in Konstanz (Stein am Rhein), Rheinkilometer 0, erweitert sich der Hochrhein noch einmal kräftig zum sogenannten Untersee, bis er bei Stein am Rhein wieder ein Strom wird, der dann, ein wenig später, weiter westlich bei Schaffhausen, den Rheinfall hinunterstürzt. Der Überlinger See genannte Teil des Bodensees wird vom Rhein nicht durchflossen. Von Schaffhausen fließt er als Hochrhein zuerst noch Richtung Süden, mit einer malerischen Schlinge am Städtchen und Kloster Rheinau vorbei, bis er am Tösseck (Einmündung der Töss) in Richtung Westen dreht und bald darauf zum Grenzfluss zwischen der Schweiz und Deutschland wird. Später fließt bei Koblenz (Schweiz) von Süden her die Aare, als erster größerer Nebenfluss, in den Rhein. Erwähnenswert ist dabei, dass die Aare der wasserreichere Fluss von beiden ist. [bearbeiten] Basel bis zur Nahemündung (Oberrhein) Ab Basel fließt er Richtung Norden als Oberrhein und wird Grenzfluss zwischen Deutschland und Frankreich. Seit dem Tertiär fließt der Rhein von hier aus den Oberrheingraben entlang. Zwischen Basel (Rheinkilometer 150) und Iffezheim ist der Rhein kanalisiert und mit 10 Schleusen aufgestaut. Speziell zwischen Basel und Breisach führt das alte Flussbett des Rheins kaum Wasser. Die Wassermassen werden parallel dazu im Rheinseitenkanal (Grand Canal d'Alsace) geführt und dort zur Energiegewinnung in Wasserkraftwerken und für den Schiffsverkehr verwendet. Für die nächsten 200 bis 300 Kilometer erstreckt sich das Rheinbett in der oberrheinischen Tiefebene, ein rund 40 Kilometer breites Tal zwischen Schwarzwald und Vogesen bzw. Pfälzerwald und Kraichgau/Odenwald. Dieser Teil wurde ab 1817 durch Johann Gottfried Tulla mit seiner Rheinkorrektur oder Rheinbegradigung von einem immer wieder in der Rheinniederung mäandernden Schlingenfluß in ein gerades, von Dämmen flankiertes Flußbett gezwungen. Bei Straßburg münden der Rhein-Marne-Kanal und der Rhein-Rhône-Kanal in den Rhein. Von Lauterburg bis Mannheim bildet der Rhein die Grenze zwischen Baden-Württemberg (rechtsrheinisch) und Rheinland-Pfalz (linksrheinisch). Bei Mannheim (Rheinkilometer 420) mündet der von Südosten kommende Neckar als zweiter großer Nebenfluss und Hessen folgt Baden-Württemberg auf der rechten Rheinseite. Nachdem bei Mainz (Rheinkilometer 500) der Main in den Rhein mündet, strömt er über einen kurzen Abschnitt, dem Rheinknie, nach Westen und dreht anschließend bei Bingen an der Nahemündung (Rheinkilometer 530), bis hier nennt man ihn Oberrhein, nach Nordwesten. [bearbeiten] Nahemündung bis Bonn (Mittelrhein) Anschließend durchströmt der Mittelrhein in einem steilen, engen Tal den südlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges; linksrheinisch liegt der Hunsrück, rechtsrheinisch der Taunus. Hier liegt der touristisch bekannteste Teil des Rheines, der von Bingen / Rüdesheim an ein Weltkulturerbe ist. Schon bei Rheinkilometer 533 (Assmanshausen) kann man den romantischen Rhein pur sehen. Auf den nächsten 10 Kilometern bis Rheinkilometer 543 (Lorch) hat Hessen auf der rechten Rheinseite noch seinen Anteil am Unesco Weltkulturerbe Mittelrhein, bevor dann Rheinland-Pfalz beide Ufer beherrscht. An Rheinkilometer 546 liegt die Pfalz bei Kaub malerisch im Rhein. An Rheinkilometer 550 vollzieht der Rhein einen wunderschönen Bogen. Bei Rheinkilometer 554 befindet sich die unvermeidliche Loreley, wobei die Felsenwand bei Rheinkilometer 563 mindestens genauso schön ist. An Rheinkilometer 567 stehen sich die beiden ansehnlichen Burgen ?die feindlichen Brüder?. Den Höhepunkt des Mittelrheins erreicht man schließlich an Rheinkilometer 573 bei der imposanten Rheinschleife von Boppard. Das Weltkulturerbe Mittelrheintal zieht sich danach noch weiter bis Koblenz (Rheinkilometer 590), wo von Südwesten die Mosel und von Nordosten die Lahn einmünden. Rechtsrheinisch liegt nun der Westerwald, linksrheinisch die Eifel. [bearbeiten] Bonn bis zum Rheindelta (Niederrhein) An der Stadtgrenze von Bonn wird der Rhein Teil Nordrhein-Westfalens. Von der Siegmündung bei Bonn (Rheinkilometer 660) aus stromabwärts durchzieht der Rhein das Land Nordrhein-Westfalen. Die durchflossene Landschaft wird Niederrhein genannt. Wichtigste Städte an diesem Flussabschnitt sind die größte Stadt am Rhein: Köln (Rheinkilometer 690) sowie die Landeshauptstadt Düsseldorf (Rheinkilometer 740). Entlang der Ruhr, die bei Duisburg einmündet, befindet sich das Ruhrgebiet, eines der größten Industriereviere der Welt. An der Grenze zu den Niederlanden (bei Emmerich am Rhein) bei Rheinkilometer 860 ist der Rhein etwa 730 Meter breit. Schon einige Kilometer nach der Grenze bei Rheinkilometer 868 beginnt das große Delta des Rheins. An Rheinkilometer 1031 gabelt er sich in die Waal und den Pannerdens Kanaal. Dieser Kanal teilt sich bei Arnheim in den Nederrijn (später Lek genannt) und die Ijssel. Waal und Lek vermischen sich mit der Maas bevor sie in die Nordsee münden; dort fließen 2.330 m³ Wasser pro Sekunde ins Meer. Ursprünglich erreichte der Fluss bei Katwijk nördlich Den Haag das Meer (Oude Rijn). [bearbeiten] Rechte Nebenflüsse des Rheins aus dem Schwarzwald (von der Quelle aus nach Norden): Wutach Wiese Elz Kinzig Rench Murg Alb Neckar Main Murg Lahn Wied Sieg Wupper Düssel Ruhr Emscher Lippe [bearbeiten] Linke Nebenflüsse des Rheins Thur Murg Necker Sitter Töss Glatt Aare Birs Ill Nahe Mosel Nette Ahr Erft [bearbeiten] Städte am Rhein ((L) für linksrheinisch gelegene Städte, (R) für rechtsrheinisch gelegene Städte) In der Schweiz: Ilanz Chur Konstanz Stein am Rhein Schaffhausen (R) Rheinau Eglisau Kaiserstuhl AG (L) Waldshut (R) Laufenburg (Baden) (R) Laufenburg AG (L) Bad Säckingen (R) Stein(-Säckingen) (Schweiz) (L) Rheinfelden (Baden) (R) Rheinfelden AG (L) Basel In Deutschland: Mülhausen (L) Breisach am Rhein (R) Kehl (R) Karlsruhe (R) Wörth am Rhein (L) Germersheim (L) Speyer (L) Ludwigshafen (L) Mannheim (R) Worms (L) Gernsheim (R) Mainz (L) Ingelheim (L) Wiesbaden (R) Rüdesheim am Rhein (R) Bingen (L) Sankt Goarshausen (R) Sankt Goar (L) Boppard (L) Lahnstein (R) Koblenz (L,R) Bendorf (R) Neuwied (R) Weißenthurm (L) Andernach (L) Bad Hönningen (R) Bad Breisig (L) Sinzig (L) Linz am Rhein (R) Remagen (L) Unkel (R) Bad Honnef (R) Bonn (L,R) Königswinter (R) Niederkassel (R) Wesseling (L) Köln (L,R) Dormagen (L) Monheim am Rhein (R) Düsseldorf (R,L) Neuss, (L) Krefeld-Uerdingen (L) Duisburg (R,L) Rheinberg (L) Wesel (R,L) Xanten (L) Rees (R) Emmerich am Rhein (R) In Frankreich: Straßburg (L) In den Niederlanden: Arnheim (R) Alphen aan den Rijn (R) Katwijk (L) Siehe auch: Rheinregulierung durch Johann Gottfried Tulla Pegel Köln Rheinland Liste europäischer Flüsse Bopparder Hamm Liste der Rheinfähren [bearbeiten] Ökologie Gemäß den Angaben des Umweltbundesamts wird der Rhein seit etwa 1960 immer sauberer. Dies ist einerseits auf die immer intensiver eingesetzten Kläranlagen zurückzuführen und andererseits auf die Tatsache, dass die Industrie immer weniger mit Chemikalien und Schwermetallen belastete Abwässer in den Rhein einleitet. Heute leben wieder etwa 40 Fischarten im Rhein. Trotz der deutlichen Reduzierung der Gewässerbelastung durch Haushalts- und Industrieabwässer transportiert der Rhein jährlich noch immer beträchtliche Mengen an Schwermetallen und Chemikalien wie Pestiziden in Richtung Nordsee. Am 1. November 1986 brannte eine Lagerhalle der Firma Sandoz an der Schweizerhalle bei Basel am Rhein. Die mit dem Löschwasser in den Rhein gelangten Chemikalien vernichteten praktisch das gesamte tierische und pflanzliche Leben im Rhein. Es benötigte einen jahrelangen Prozess bis der Rhein sich wieder erholt hatte. Schadstoffbelastung des Rheins 1985 und 1992 (Angaben in t) Schadstoff 1985 1992 Ammonium-N2 37.000 16.800 AOX 4.675 890 Blei 550 330 Cadmium 9 5,9 Chrom 500 220 Phosphor (total) 32.000 13.000 Quecksilber 6 3,2 Zink 3.600 1.900 Viele andere den Rhein belastende Giftstoffe, wie z.B. Pestizide, sind in der Tabelle noch nicht berücksichtigt.


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