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Quad Lahn Dill Kreis

Quad


Ein Quad (von lat. vier) oder All Terrain Vehicle ist ein Fahrzeug mit vier Rädern, häufig mit dicken Reifen als Geländefahrzeug. Man könnte es als Motorrad oder Moped mit 4 Rädern bezeichnen. Als Kraftfahrzeug kann es sowohl als Fun- als auch als Arbeitsgerät dienen. Entwickelt wurden diese Fahrzeuge ursprünglich von der japanischen Motorradindustrie. Der Absatzmarkt waren die USA und hier tauchten die anfangs noch dreirädrigen Fahrzeuge auch als erstes auf. Die Dreiräder waren zunächst nur als Fun-Gefährte für die südkalifornischen Wüsten gedacht. Die Fahrwerksgeometrie dieser Dreiräder war extrem gewöhnungsbedürftig. Die Kraft wurde auf eine starre Hinterachse übertragen, auf der gleichzeitig das meiste Gewicht des Fahrers lagerte. Das vordere Rad war kaum belastet, wurde beim Gasgeben sogar regelrecht entlastet. Kontrollierte Lenkbewegungen waren somit unmöglich. Die Folge waren zahlreiche schwere Unfälle in den USA. Die Verbraucherschützer setzten schließlich ein Vertriebsverbot für diese Dreiräder durch. Da der Markt jedoch zu lukrativ schien, entschärften die Japaner die Fahrzeuge und spendierten ihnen ein viertes Rad. Noch immer haben die ATV oder Quads eine starre Hinterachse, aber sie sind inzwischen etwas besser lenkbar geworden. Das gilt in erster Linie für das Fahren off road, für den Einsatz auf dem Asphalt sind weitere Umbaumassnahmen erforderlich. Die Führerscheinregelung ist in Deutschland recht einfach. Man unterscheidet zunächst Einspur- und Mehrspurfahrzeuge. Einspurfahrzeuge sind Motorräder und hier besteht die Ausnahme, das eine weitere Spur durch einen nichtangetriebenen Seitenwagen gebildet werden kann. Per Definition ist also für das Fahren mit einem ATV oder Quad zwingend der PKW Führerschein erforderlich. Da es über zwei Achsen verfügt, gilt es (in Deutschland und auch in Österreich) als Pkw. ATVs dürfen in Deutschland unabhängig von der Motorleistung nur mit einem Pkw-Führerschein gefahren werden. In Österreich können Quads mit bis zu 50ccm Hubraum als Moped mit rotem Kennzeichen ab 16 Jahren gefahren werden, für alle größeren muss man in Österreich einen PKW Führerschein besitzen.


Lahn-Dill-Kreis


Lahn-Dill-Kreis aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Basisdaten Bundesland: Hessen Regierungsbezirk: Gießen Verwaltungssitz: Wetzlar Fläche: 1.066 km² Einwohner: 263.054 (2002) Bevölkerungsdichte: 247 Einw./km² KFZ-Kennzeichen: LDK (bis 1991 L) Website: http://www.lahn-dill-kreis.de Karte Der Lahn-Dill-Kreis ist ein Landkreis in Mittelhessen. Nachbarkreise sind im Nordosten der Landkreis Marburg-Biedenkopf im Osten der Landkreis Gießen, im Süden der Hochtaunuskreis, im Südwesten der Landkreis Limburg-Weilburg, im Westen der rheinland-pfälzische Westerwaldkreis und im Nordwesten und Norden der westfälische Kreis Siegen-Wittgenstein. Inhaltsverzeichnis [AnzeigenVerbergen] 1 Geographie 2 Geschichte 3 Wappen 4 Verkehr 5 Städte und Gemeinden 6 Sonstiges 7 Weblinks [bearbeiten] Geographie Die Dill, ein linker Nebenfluss der Lahn, und die Lahn selbst gaben dem Kreis seinen Namen. Die Lahn betritt von Gießen kommend im Osten das südliche Kreisgebiet, durchfließt die Kreisstadt Wetzlar, wo sie die Dill aufnimmt und fließt dann weiter westwärts, um das Kreisgebiet bei Leun in Richtung Weilburg wieder zu verlassen. Das nördliche Kreisgebiet umfasst die Kalteiche mit der Hainicher Höhe, das westliche Kreisgebiet die Ausläufer des Westerwalds und der südliche Teil das sog. Gießener Becken. [bearbeiten] Geschichte Das nördliche Kreisgebiet gehörte seit dem Mittelalter zum Fürstentum Nassau bzw. Nassau-Oranien, das ab 1815 Herzogtum Nassau hieß. Dieses bildete die beiden Ämter Herborn und Dillenburg. Nach dem Anschluss des Herzogtums Nassau an Preußen im Jahr 1866 wurden beide Ämter zum Dillkreis vereinigt. Das südliche Kreisgebiet gehörte den Grafen zu Solms und der Freien Reichsstadt Wetzlar. Diese musste ihre Reichsfreiheit 1803 zugunsten von Preußen aufgeben. Die ehemals solmsischen Gebiete kamen 1806 an Nassau und 1815 im Tausch ebenfalls an Preußen. 1816 entstanden die preußischen Kreise Wetzlar und Braunfels, die 1822 zum Kreis Wetzlar vereinigt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam das ganze heutige Kreisgebiet zum Land Hessen und die beiden Kreise (Wetzlar und Dillkreis) bestanden noch bis 1976 fort. Am 1. Januar 1977 wurden sie zusammen mit dem Kreis Gießen zum neuen "Lahn-Dill-Kreis" vereinigt. Sitz der Kreisverwaltung wurde die gleichzeitig gebildete kreisfreie Großstadt Lahn. Diese entstand durch Vereinigung der kreisfreien Stadt Gießen mit der Stadt Wetzlar und 14 umliegenden Gemeinden. Wegen heftiger Proteste seitens der Bevölkerung wurde die Gebietsreform teilweise wieder rückgängig gemacht. Mit Wirkung vom 1. August 1979 wurde die Stadt Lahn wieder aufgelöst und die wieder errichtete Stadt Wetzlar Kreisstadt des Lahn-Dill-Kreis, welcher durch die Wiedererrichtung des Kreises Gießen (Kreisstadt Gießen) entsprechend verkleinert wurde. Seither umfasst der Lahn-Dill-Kreis 23 Städte und Gemeinden. [bearbeiten] Wappen Beschreibung: Geteilt: oben in Gold ein rot bewehrter schwarzer Doppeladler; unten gespalten: vorn in Gold ein blaues Jagdhorn mit rotem Band, hinten in blauem, mit goldenen Schindeln bestreutem Feld ein rot bewehrter goldener Löwe (Wappen-Verleihung 4.8.1980) Bedeutung: Der Reichsadler symbolisiert die ehemals Freie Reichsstadt Wetzlar, das Jagdhorn die Grafschaft Oranien und der Löwe das Fürstentum Nassau [bearbeiten] Verkehr Durch das Kreisgebiet führt die Bundesautobahn A 45 Offenbach-Dortmund. Ferner erschließen mehrere Bundesstraßen und Kreisstraßen das Kreisgebiet, darunter die B 49, B 253, B 255 und B 277. [bearbeiten] Städte und Gemeinden Städte Aßlar Braunfels Dillenburg Haiger Herborn Leun Solms Wetzlar, Stadt mit Sonderstatus Gemeinden Bischoffen Breitscheid Dietzhölztal Driedorf Ehringshausen Eschenburg Greifenstein Hohenahr Hüttenberg Lahnau Mittenaar Schöffengrund Siegbach Sinn (Hessen) Waldsolms [bearbeiten] Sonstiges Bei der Gründung des Lahn-Dill-Kreises bekam dieser ebenso wie die kreisfreie Stadt Lahn das KFZ-Kennzeichen L, das ursprünglich jedoch für Leipzig reserviert war. Obwohl die Stadt Lahn nicht lange existierte, behielt der Lahn-Dill-Kreis zunächst das L als Kennzeichen bei. Nachdem die Wiedervereinigung dann doch kam, musste das L 1991 an Leipzig abgetreten werden. Der Lahn-Dill-Kreis erhielt danach das neue Kennzeichen LDK. Die vorher im Lahn-Dill-Kreis zugelassenen Kennzeichen mit dem Buchstaben L behalten aber ihre Gültigkeit unbegrenzt weiter. Eine Unterscheidung zwischen den Nummernschildern des Lahn-Dill-Kreises einerseits sowie der Stadt Leipzig und des Landkreises Leipziger Land andererseits kann man daher nur anhand der Nummerngruppen erkennen. [1] (http://www.kennzeichen.org/besond.htm#l)


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