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Quad Wiesbaden

Quad


Ein Quad (von lat. vier) oder All Terrain Vehicle ist ein Fahrzeug mit vier Rädern, häufig mit dicken Reifen als Geländefahrzeug. Man könnte es als Motorrad oder Moped mit 4 Rädern bezeichnen. Als Kraftfahrzeug kann es sowohl als Fun- als auch als Arbeitsgerät dienen. Entwickelt wurden diese Fahrzeuge ursprünglich von der japanischen Motorradindustrie. Der Absatzmarkt waren die USA und hier tauchten die anfangs noch dreirädrigen Fahrzeuge auch als erstes auf. Die Dreiräder waren zunächst nur als Fun-Gefährte für die südkalifornischen Wüsten gedacht. Die Fahrwerksgeometrie dieser Dreiräder war extrem gewöhnungsbedürftig. Die Kraft wurde auf eine starre Hinterachse übertragen, auf der gleichzeitig das meiste Gewicht des Fahrers lagerte. Das vordere Rad war kaum belastet, wurde beim Gasgeben sogar regelrecht entlastet. Kontrollierte Lenkbewegungen waren somit unmöglich. Die Folge waren zahlreiche schwere Unfälle in den USA. Die Verbraucherschützer setzten schließlich ein Vertriebsverbot für diese Dreiräder durch. Da der Markt jedoch zu lukrativ schien, entschärften die Japaner die Fahrzeuge und spendierten ihnen ein viertes Rad. Noch immer haben die ATV oder Quads eine starre Hinterachse, aber sie sind inzwischen etwas besser lenkbar geworden. Das gilt in erster Linie für das Fahren off road, für den Einsatz auf dem Asphalt sind weitere Umbaumassnahmen erforderlich. Die Führerscheinregelung ist in Deutschland recht einfach. Man unterscheidet zunächst Einspur- und Mehrspurfahrzeuge. Einspurfahrzeuge sind Motorräder und hier besteht die Ausnahme, das eine weitere Spur durch einen nichtangetriebenen Seitenwagen gebildet werden kann. Per Definition ist also für das Fahren mit einem ATV oder Quad zwingend der PKW Führerschein erforderlich. Da es über zwei Achsen verfügt, gilt es (in Deutschland und auch in Österreich) als Pkw. ATVs dürfen in Deutschland unabhängig von der Motorleistung nur mit einem Pkw-Führerschein gefahren werden. In Österreich können Quads mit bis zu 50ccm Hubraum als Moped mit rotem Kennzeichen ab 16 Jahren gefahren werden, für alle größeren muss man in Österreich einen PKW Führerschein besitzen.


Wiesbaden


Wiesbaden aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wappen Karte Basisdaten Bundesland: Hessen Regierungsbezirk: Darmstadt Kreis: Stadtkreis Fläche: 204 km² Einwohner: 270.995 (Stand: Februar 2004) Bevölkerungsdichte: 1.325 Einwohner/km² durchschnittliche Höhenlage: 115 m überNN Postleitzahlen: 65183-65207 (alte PLZ: 6200) Vorwahlen: 0611, 06122, 06127 Geografische Lage: 50° 05' nördlicher Breite 08° 15' östlicher Länge KFZ-Kennzeichen: WI Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06 4 14 000 Gliederung des Stadtgebiets: 26 Stadtbezirke Adresse der Stadtverwaltung: Schlossplatz 6 65183 Wiesbaden Webseite: www.wiesbaden.de E-Mail-Adresse: [email protected] (mailto:[email protected]) Politik Oberbürgermeister: Hildebrand Diehl (CDU) Regierende Parteien: CDU, SPD, FDP Wiesbaden ist die Landeshauptstadt und nach Frankfurt am Main zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Hessen. Die Stadt ist Luftkurort, Kurbad und Anziehungspunkt für Touristen, nicht zuletzt wegen der Thermalquellen. Nächst größere Stadt ist Frankfurt am Main ca. 30 km östlich. Eine näher gelegene, aber kleinere Großstadt ist Mainz direkt auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Wiesbaden bildet eines der 9 Oberzentren des Landes Hessen. Die Einwohnerzahl der Stadt Wiesbaden überschritt im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Inhaltsverzeichnis [AnzeigenVerbergen] 1 Nachbargemeinden 1 Geografie 2 Wappen 3 Geschichte 4 Religionen 5 Politik 5.1 Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister 6 Wirtschaft 6.1 Die Thermalquellen 6.2 Wein und Sekt 6.3 Verkehr 6.4 Medien 7 Universitäten und Fachhochschulen 8 Städtepartnerschaften 9 Stadtgliederung 10 Entwicklung des Stadtgebiets 10.1 Eingemeindungen 10.2 Einwohnerentwicklung 11 Kultur und Sehenswürdigkeiten 11.1 Clubs und Diskotheken 11.2 Allgemein 11.3 Theater 11.4 Museen 12 Persönlichkeiten 12.1 Ehrenbürger 12.2 Söhne und Töchter der Stadt 12.3 Weitere bedeutende Persönlichkeiten der Stadt 13 Sonstiges 13.1 Regelmäßige Veranstaltungen 13.2 Stadtbahn 14 Weblinks [bearbeiten] Nachbargemeinden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden Taunusstein und Niedernhausen (beide im Rheingau-Taunus-Kreis), Eppstein, Hofheim am Taunus und Hochheim am Main (alle im Main-Taunus-Kreis), Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau), Mainz (kreisfreie Stadt) und Budenheim (Landkreis Mainz-Bingen) - beide jenseits des Rheins in Rheinland-Pfalz - sowie Walluf, Eltville am Rhein und Schlangenbad (alle Rheingau-Taunus-Kreis). [bearbeiten] Geografie Wiesbaden - größte Stadt des Rheingaus - liegt am rechten Ufer des Rheins gegenüber der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz, in einer Gebirgsmulde des Main-Taunus-Vorlandes, das sich vom Rhein im Süden bis zum Taunuskamm im Norden ausdehnt. Die Mulde wird begrenzt vom Neroberg im Norden, der Bierstadter Warte im Osten, dem Biebricher Wald im Westen und dem Hainer Berg im Süd-Osten. Die Höhenlage der Innenstadt beträgt 115 m (am Schlossplatz), der höchste Punkt der Stadt befindet sich mit 608 m am Rheinhöhenweg, der niedrigste Punkt an der Hafeneinfahrt Schierstein (83 m). [bearbeiten] Wappen Beschreibung: In Blau drei (2 : 1) goldene Lilien. Die Stadtflagge ebenso wie das Wappen ein blaues Tuch mit den drei goldenen Lilien. Bedeutung: Die Lilien tauchen erstmals im 16. Jahrhundert in den Stadtsiegeln auf. Es handelt sich um das Symbol der Grafen von Nassau, deren Residenz Wiesbaden lange Zeit war. Die heutige Form des Wappens wurde 1906 amtlich festgelegt. [bearbeiten] Geschichte Die ersten Besiedlungsspuren im Wiesbadener Stadtgebiet datieren aus dem Neolitikum. In der spätaugusteischen Zeit (um 6 bis 15 nach Christus) wurde von den Römern eine Befestigung errichtet. Die heißen Quellen werden erstmalig 77 in dem Werk Naturalis historia von Plinius dem Älteren beschrieben. Mit dem Ausbau der Thermen wird eine römische Siedlung begründet, die 121 unter dem Namen Aquae Mattiacorum erstmalig Erwähnung findet. Der Name bezieht sich auf den hier ansässigen chattischen Stamm der Mattiaker. 259/260 wird die Befestigung von den Alemannen erobert und zu weiten Teilen zerstört. Ungefähr 370 wird im Zuge der Befestigung der Rheingrenze eine Stadtmauer errichtet. Die Alemannen übernehmen als Verbündete des römischen Reiches die Sicherung des Gebietes. Im 6. Jahrhundert verdrängen die Franken die Alemannen und errichten im 8. Jahrhundert einen Königshof. Einhard, der Biograf Karls des Großen, erwähnt um 828/830 Wisibada, die früheste Überlieferung des Namens Wiesbaden. In den 70er Jahren des 12. Jahrhunderts werden die Grafen von Nassau mit den Herrschaftsrechten in und um Wiesbaden belehnt. Im Jahre 1242 erobert der Erzbischof von Mainz die Stadt und lässt sie niederbrennen. Vermutet wird eine Erhebung Wiesbadens zur Reichsstadt im Jahr 1232, was den Grund für die Zerstörung liefern könnte. 1270 kehrt Wiesbaden zur Grafschaft Nassau zurück. Kaiser Ludwig der Bayer stellt Nassau 1329 das Münzprivileg aus und in Wiesbaden werden Münzen geprägt. Während des Bauernkrieges erheben sich 1525 auch die Wiesbadener und verlieren nach ihrer Niederschlagung alle erteilten Privilegien, erst 1566 erhalten sie diese wieder. Mit der Ernennung Wolf Dentheners zum evangelisch-lutherischen Pfarrer wird 1543 die Reformation in Wiesbaden eingeführt. Im gleichen Jahr wird eine Lateinschule begründet, die als Vorbereitung für das Gymnasium in Idstein dient und später zur heutigen Diltheyschule wird. Von 1609 bis 1610 wird das alte Rathaus erbaut, das älteste noch existierende Gebäude in Wiesbaden. Die meisten älteren Gebäude sind zwei Bränden in den Jahren 1547 und 1561 zum Opfer gefallen. Nach dem Übergang des Fürstentums an die Usinger Linie des Hauses Nassau wird das Biebricher Schloss, ursprünglich ein Gartenhaus, welches zur Sommerresidenz erweitert wurde, 1744 zur Hauptresidenz und 1815 wird Wiesbaden Regierungssitz und Hauptstadt des Herzogtums Nassau. 1818 legt der Architekt Christian Zais Baupläne und Gutachten vor, die die Grundlage für das historische Fünfeck bieten, den alten Stadtkern, der von 5 geraden Strassen begrenzt wird. Von 1847 bis 1855 wird die russisch-orthodoxe Kirche am Neroberg als Gruftkirche der Herzogin Elisabeth Michailowna errichtet, und 1862 wird die Marktkirche eingeweiht. (Siehe auch Kapitel "Sehenswertes") Im Deutschen Krieg wird Nassau österreichischer Bündnispartner und 1866 nach dem verlorenen Krieg von Preußen annektiert. 1867 wird der Regierungsbezirk Wiesbaden gebildet. In der Folgezeit wird Wiesbaden als Kurbad, Kongressstadt und Verwaltungssitz weiter ausgebaut und erlebt einen großen Aufschwung. Die Zeit um die folgende Jahrhundertwende gilt als die Blütezeit der Stadt. Wiesbaden wird zur Weltkurstadt und als Nizza des Nordens bezeichnet. Kaiser Wilhelm II. besucht die Stadt regelmäßig zur Sommerfrische. Im Gefolge des kaiserlichen Hofstaats kommen zahlreiche Adelige, Künstler und wohlhabende Unternehmer in die Stadt und lassen sich dort zunehmend auch nieder. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wächst die Stadt enorm. Die Einwohnerzahl steigt zwischen 1840 (rd. 11.650) und 1910 (rd. 109.000) um nahezu das Zehnfache. Umfangreiche Stadterweiterungen werden notwendig. Neben den heute unter Flächendenkmalschutz stehenden Villengebieten Ost (zwischen Frankfurter und Bierstadter Straße) und Nord (um das Nerotal) entstehen in dieser Epoche vor allem die neuen Wohngebiete um die in einem Viertelkreisbogen von Süd nach West um das Historische Fünfeck verlaufende Ringstraße (Kaiser-Friedrich-Ring und Bismarckring). Hervorzuheben sind hier das im Nordwesten gelegene Feldherrnviertel, das südlich angrenzende Rheingauviertel und das Dichterviertel, die ihre Namen den entsprechenden Straßenzügen verdanken. Im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört, gibt es hier noch heute viele Villen und Häuser im Baustil des Historismus, Klassizismus und Jugendstils. Wiesbaden um 1888Von 1884 bis 1887 wird das neue Rathaus erbaut und 1888 wird die Nerobergbahn in Betrieb genommen, die vom Ende des Nerotals zum Neroberg hochführt. (Siehe auch Kapitel "Sehenswertes") Nach dem Ersten Weltkrieg wird Wiesbaden 1918 von der französischen Armee besetzt, 1921 wird hier das Wiesbadener Abkommen über die deutschen Reparationszahlungen an Frankreich geschlossen. 1925 wird Wiesbaden Hauptquartier der britischen Rheinarmee bis zum Abzug der Besatzungsmächte aus dem Rheinland 1930. 1929 wird der Flughafen bei Wiesbaden-Erbenheim eröffnet. Unter anderem von hier aus sind im Rahmen der Berliner Luftbrücke während der Blockade Westberlins nach dem Zweiten Weltkrieg Versorgungsflüge mit Frachtmaschinen, den so genannten Rosinenbombern, gestartet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Wiesbaden 1945 von US-amerikanischen Truppen besetzt. Die rechtsrheinischen Mainzer Vororte Amöneburg, Kastel und Kostheim werden durch Anordnung der Militärregierung dem Stadtkreis Wiesbaden zugeordnet. General Dwight D. Eisenhower gründet das Land Groß-Hessen, Wiesbaden wird Hauptstadt. Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 wird Wiesbaden Landeshauptstadt des neuen Bundeslandes Hessen. [bearbeiten] Religionen Das Gebiet der heutigen Stadt Wiesbaden gehörte ursprünglich zum Bistum Mainz. 1543 wurde durch das damalige nassauische Herrscherhaus die Reformation eingeführt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis, doch gab es seit dem 18. Jahrhundert auch reformierte Gemeindeglieder. 1817 wurde in Herzogtum Nassau die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden durchgeführt. Sie gehörten somit zur Evangelischen Landeskirche in Nassau, die 1934 bzw. 1945/46 mit der Evangelischen Landeskirche in Hessen (Darmstadt) zusammen geschlossen wurde. Innerhalb dieser Landeskirche gehören die Gemeindeglieder - soweit sie keiner Freikirche angehörten - zum Dekanat Wiesbaden der Propstei Süd-Nassau. Seit dem 18. Jahrhundert gab es auch vereinzelt wieder katholische Gemeindeglieder in Wiesbaden, die anfangs der Kirche in Frauenstein eingepfarrt waren. Seit 1791 konnten sie auch in Wiesbaden wieder öffentlich Gottesdienst feiern und 1801 erhielten sie ihr eigenes Bethaus. Später bauten sie sich wieder eigene Kirchen. Sie gehören zur Diözese Limburg, die 1827 für das damalige Herzogtum Nassau neu gegründet wurde. Innerhalb des Bistums Limburg gehören die Pfarrgemeinden der Stadt Wiesbaden (mit Ausnahme der ehemals zur Stadt Mainz gehörigen Gemeinden, welche zum Bistum Mainz gehören) zur gleichnamigen Region Wiesbaden. [bearbeiten] Politik An der Spitze der Stadt Wiesbaden standen über viele Jahrhunderte der Schultheiß und die Schöffen des Stadtgerichts. Ihnen standen 2 Bürgermeister zur Seite, welche das eigentliche Organ der Selbstverwaltung darstellten. Seit dem 15. Jahrhunderts traten die Bürgermeister oftmals als eigentliche Stadtvorstände in Erscheinung, wurden dann aber wieder vom Schultheiß abgelöst. 1775 erhielt das Stadtgericht durch Fürst Karl Wilhelm von Nassau den Ehrentitel Stadtrat. Dieser stellte später jedoch die staatliche Polizeidirektion dar. Neben dem Gericht gab es seit dem 15. Jahrhundert auch einen Rat. Die Bürgermeister erhielten in preußischer Zeit den Titel Oberbürgermeister. Heute wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk gewählt. Die ebenfalls vom Volk zu wählende Stadtverordnetenversammlung umfasst seit der letzten Kommunalwahl 81 Sitze, die sich wie folgt verteilen: 31 CDU 28 SPD 9 FDP 8 GRÜNE 3 REP 1 LiLi (Linke Liste) 1 Parteilos Stadtverordnetenvorsteherin ist Frau Angelika Thiels (CDU). [bearbeiten] Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister 1849-1868: Heinrich Fischer, Bürgermeister 1868-1882: Wilhelm Lanz, Bürgermeister 1882-1883: Christian Schlichter, Bürgermeister 1883-1913: Dr. Carl Bernhard von Ibell 1913-1919: Dr. Karl Glässing 1919-1929: Fritz Travers, von 1919-1923 amtierender Oberbürgermeister 1930-1933: Georg Krücke 1933-1937: Alfred Schulte 1937-1945: Dr. Erich Mix 1945-1946: Georg Krücke 1946-1953: Hans Heinrich Redlhammer 1951-1954: Georg Kluge 1954-1960: Dr. Erich Mix 1960-1968: Georg Buch 1968-1980: Rudi Schmitt 1980-1982: Georg-Berndt Oschatz 1982-1985: Dr. Hans-Joachim Jentsch 1985-1997: Achim Exner 1997-heute: Hildebrand Diehl CDU [bearbeiten] Wirtschaft Wiesbaden als Teil des Rhein-Main-Gebietes ist in erster Linie eine Dienstleistungsstadt, auch aufgrund des hohen Verwaltungsanteils als Landeshauptstadt. Der Anteil der verarbeitenden Industrie ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zurückgegangen, er macht mittlerweile etwas weniger als ein Drittel der Wiesbadener Wirtschaftsleistung aus. Neben den üblichen Landesverwaltungen und Ministerien haben auch das Bundeskriminalamt, das Landeskriminalamt Hessen, das Statistische Bundesamt und die Deutsche Klinik für Diagnostik ihren Sitz in Wiesbaden. Der Tourismus, vor allem im Kurbereich und im Kongressbereich, hat einen nicht unerheblichen Anteil am wirtschaftlichen Leben, ist jedoch kein bestimmendes Element. Insgesamt haben ca. 12.000 Unternehmen vom Handwerksbetrieb bis zu größeren Konzernen ihren Sitz in Wiesbaden, darunter auch so bekannte Firmen wie Abott, Dyckerhoff oder Linde. [bearbeiten] Die Thermalquellen Wiesbaden ist unter anderem berühmt für seine vielen natriumchloridhaltigen Thermalquellen, die für vielfältige Kuren genutzt werden. Schon seit der Zeit der Römer sind in der Stadt Bäder in Betrieb und bis heute sind einige Quellen öffentlich zugänglich, wie z.B. der Kochbrunnen, der mit nahezu 350 Litern pro Minute die ergiebigste Quelle ist, oder der Faulbrunnen, der seinen Namen Schwefelverbindungen mit ihrem typischen Geruch verdankt. Das städtische Thermalbad wird aus natürlichen Quellen gespeist. Auch die Kaiser-Friedrich-Therme, ein Bad im alten römischen Stil, ist sehr bekannt. Besucher wie Johann Wolfgang von Goethe, Fjodor Dostojewski, Richard Wagner, Alexej von Jawlensky oder Johannes Brahms haben wegen der Quellen in Wiesbaden Station gemacht. [bearbeiten] Wein und Sekt Wiesbaden gehört mit zu der Weinanbauregion Rheingau, was sich am deutlichsten während der Rheingauer Weinwoche widerspiegelt, wenn der Schlossplatz am alten Rathaus für ein paar Tage zur größten Weintheke der Welt wird, wie der dazugehörige Slogan lautet. Auch das städtische Weingut am Neroberg, die vielen mittelständischen Winzer oder Sektkellereien wie Henkell & Söhnlein oder Fürst Metternich belegen dies. Das kulturelle und vor allem das gastronomische Leben in Wiesbaden wird vom Wein mitgeprägt, was die Stadt in dieser Hinsicht doch etwas von vielen anderen Städten abhebt. [bearbeiten] Verkehr Die Stadt Wiesbaden ist gut an das deutsche Verkehrsnetz angeschlossen. Durch das südliche Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn A 66 in Richtung Frankfurt am Main. Von ihr zweigen in Richtung Süden die A 643 nach Mainz und in Richtung Südosten die A 671 nach Rüsselsheim ab. Im Osten führt die A 3 von Frankfurt in Richtung Köln vorbei. Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: B 54, B 262, B 263, B 417 und B 455. Den öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV bedienen Busse der ESWE Verkehrsgesellschaft mbH (ESWE (http://www.eswe-verkehr.de/)) sowie anderer Unternehmen. Wiesbaden ist an das S-Bahn-Netz Rhein-Main angeschlossen. Die Stadt ist Endhaltestelle der S-Bahn-Linien S 1, S 8 und S 9 aus Richtung Frankfurt am Main. Wiesbaden ist außerdem seit der Fertigstellung der Neubaustrecke Frankfurt/Rhein-Main - Köln an das ICE-Netz angeschlossen und damit seit 2002 wieder ein Fernbahnhof. Alle Linien im Wiesbadener und Mainzer Stadtgebiet sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbunds zu benutzen. [bearbeiten] Medien In Wiesbaden erscheinen die Tageszeitungen "Wiesbadener Kurier" und "Wiesbadener Tagblatt". [bearbeiten] Universitäten und Fachhochschulen Wiesbaden hat keine Universität, aber eine Fachhochschule. Diese wurde 1971 durch Zusammenschluss von Ingenieurschulen in Geisenheim, Idstein und Rüsselsheim sowie der Werkkunstschule Wiesbaden gegründet und ist eine Fachhochschule des Landes Hessen. [bearbeiten] Städtepartnerschaften Klagenfurt / Österreich (seit 1930) Montreux / Schweiz (seit 1953) Berlin-Kreuzberg (seit 1964) Gent / Belgien (seit 1969) Fondettes / Frankreich (seit 1975) Ljubljana / Slowenien (seit 1977) Kfar Saba / Israel (seit 1981) San Sebastian / Spanien (seit 1981) Breslau (Wroclaw) / Polen (seit 1987) Tunbridge Wells / Großbritannien (seit 1989) Görlitz / Sachsen (seit 1990) Ocotal / Nicaragua (seit 1990) Patenstadt der Heimatvertriebenen Karlsbader (seit 1953) [bearbeiten] Stadtgliederung Das Stadtgebiet von Wiesbaden ist in 26 Stadt- bzw. Ortsbezirke aufgeteilt. Jeder Ortsbezirk hat einen Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher, welcher Vorsitzender des Ortsbeirats ist. Der Ortsbeirat ist zu allen wichtigen Fragen, die den Ortsbezirk berühren, zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann jedoch der Stadtverordnetenversammlung der Gesamtstadt Wiesbaden. Zu den einzelnen Ortsbezirken gehören teilweise auch Wohnplätze mit eigenem Namen. Innere Stadtbezirke: Mitte Nordost Rheingauviertel/Hollerborn Südost Westend/Bleichstraße Klarenthal Äußere Stadtbezirke: Auringen Biebrich Bierstadt Breckenheim Delkenheim Dotzheim Erbenheim Frauenstein Heßloch Igstadt Kohlheck Klarenthal Kloppenheim Medenbach Naurod Nordenstadt Rambach Schierstein Sonnenberg Mainz-Amöneburg ¹ Mainz-Kastel ¹ Mainz-Kostheim ¹ ¹ diese Stadtbezirke gehörten bis 1945 zu Mainz, wurden dann aber durch die Militärverwaltung Frankreichs und der USA, welche den Rhein als Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz festlegten, der Stadt Wiesbaden zugeordnet. Sie behielten jedoch ihre bisherige Bezeichnungen "Mainz-...". [bearbeiten] Entwicklung des Stadtgebiets [bearbeiten] Eingemeindungen Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Wiesbaden eingegliedert wurden. Jahr Orte Zuwachs in ha 01.10.1926 Biebrich (Stadt) ? 01.10.1926 Schierstein ? 01.10.1926 Sonnenberg ? 01.04.1928 Bierstadt ? 01.04.1928 Dotzheim ? 01.04.1928 Erbenheim ? 01.04.1928 Frauenstein ? 01.04.1928 Heßloch ? 01.04.1928 Igstadt ? 01.04.1928 Kloppenheim ? 01.04.1928 Rambach ? 01.04.1928 Georgenborn (1939 wieder ausgemeindet) ? 10.08.1945 Mainz-Amöneburg ¹ ? 10.08.1945 Mainz-Kastel ¹ ? 10.08.1945 Mainz-Kostheim ¹ ? 01.01.1977 Auringen ? 01.01.1977 Breckenheim ? 01.01.1977 Delkenheim ? 01.01.1977 Medenbach ? 01.01.1977 Naurod ? 01.01.1977 Nordenstadt ? ¹ diese Stadtbezirke gehörten bis 1945 zu Mainz, wurden dann aber durch die Militärverwaltung Frankreichs und der USA, welche den Rhein als Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz festlegten, der Stadt Wiesbaden zugeordnet. Sie behielten jedoch ihre bisherige Bezeichnungen "Mainz-...". [bearbeiten] Einwohnerentwicklung Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst. Jahr Einwohnerzahlen 1521 192 Bürger 1629 915 1699 730 1722 1.329 1800 2.239 1840 11.648 1870 33.339 1900 86.086 1910 109.002 16. Juni 1925 102.737 16. Juni 1933 159.755 17. Mai 1939 ¹ 191.955 13. September 1950 ¹ 220.741 6. Juni 1961 ¹ 253.300 27. Mai 1970 ¹ 250.122 30. Juni 1975 251.400 30. Juni 1980 273.700 30. Juni 1985 267.000 27. Mai 1987 ¹ 251.871 30. Juni 1997 267.700 1. Januar 2002 271.076 ¹ Volkszählungsergebnis [bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten [bearbeiten] Clubs und Diskotheken Wiesbaden bietet folgende Clubs und Diskotheken: Gestüt Renz (http://www.gestuet-renz.de) - Schicke Bar mit separatem Dance-Raum. Musik: House und gemischter Pop. Big Apple - New Definition (http://www.big-apple-wi.de) - Interessante Gewölbe, gute Luft, viel Platz, Alter: zw 20 und 30, gute DJ's. Musik eher Pop- und Charts-lastig. Kulturzentrum Schlachthof (http://www.schlachthof-wiesbaden.de/) - Alternative Veranstaltungen jenseits der "schicken" Partys, Live-Konzerte, etc. Jeden letzten Samstag im Monat gibt es die im ganzen Rhein-Main-Gebiet bekannte "Midlife Crisis", eine Großdisko für die über 25-Jährigen. nomono (http://www.nomono.net) Kleine Clublounge mit zumeist Housemusik. Kulturpalast (http://www.tattersall.de) - Kleinere, alternative Veranstaltungen, Punkkonzerte, etc. Cantina Imperial (http://www.cantina-imperial.com) - Disko und Restaurant kombiniert: Hier tanzen Wiesbadens obere 10.000 zu House mit wechselnden DJs. Park-Café (http://www.park-cafe.de) - Bekannte Disko, momentan geschlossen. [bearbeiten] Allgemein Zu den Sehenswürdigkeiten in Wiesbaden zählt unter anderem die evangelische Marktkirche, die im 19. Jahrhundert von Carl Boos erbaut wurde. Sie ist der erste reine Ziegelbau in Nassau, eine neogotische dreischiffige Basilika. Zentral gelegen gehört dieses 92 m hohe, eindrucksvolle Bauwerk zu den Wahrzeichen der Stadt und ist das höchste Gebäude in Wiesbaden. Sie begrenzt den Marktplatz mit dem historischen Marktkeller im Norden. Zwischen dem Marktplatz und dem Schlossplatz liegt das neue Rathaus, das von 1884 bis 1887 nach Plänen von Georg von Hauberrisser gebaut wurde. Die Fassade im Stil der Neorenaissance wurde 1945 durch Bomben zerstört, 1951 wurde das Rathaus in einer schlichteren Version wieder hergerichtet. Im Pflaster des Schlossplatzes vor dem Rathaus ist der Reichsadler eingelassen, flankiert vom nassauischen Löwen und den Lilien Wiesbadens. Am Schlossplatz steht das alte Rathaus, welches jetzt als Standesamt dient, das älteste noch erhaltene Gebäude der Stadt aus dem Jahre 1610. Ebenfalls an den Schlossplatz grenzt das ehemalige Stadtschloss der Nassauer, das jetzt Sitz des hessischen Landtags ist. Am Rande der Innenstadt liegt der Kurpark, ein sehr schöne Erholungsanlage mit Spazierwegen und Teichen. Neben dem Kurpark erheben sich das Staatstheater mit den Theaterkolonnaden, dem Kurhaus (das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt) und den Kurhauskolonnaden rund um das Bowling Green, eine Rasenanlage mit mehreren großen Springbrunnen. Das Bowling Green wird öfter für kulturelle Freiluftveranstaltungen jeder Art verwendet, von großen Feierlichkeiten bis zu Konzerten aus allen musikalischen Bereichen. Am Rhein befindet sich das Biebricher Schloss, die ehemalige Residenz der nassauischen Fürsten. Hier sitzen das Hessische Landesamt für Denkmalpflege, die Hessische Staatsbäderverwaltung und die Filmbewertungsstelle. Im angrenzenden Schlosspark findet alljährlich an Pfingsten das Internationale Reit- und Fahrturnier statt, auch kurz Pfingstturnier genannt. Im Norden der Stadt erhebt sich der Neroberg, liebevoll auch der Hausberg genannt, von dort bietet sich ein schöner Blick über Wiesbaden. Zum Neroberg hinauf führt die Nerobergbahn (http://www.eswe-verkehr.de/index.php?page=177), eine mit Wasserballast betriebene Standseilbahn, die seit 1888 in Betrieb ist und als technisches Kulturdenkmal gilt. Die Bahnstrecke ist 440 m lang, überwindet einen Höhenunterschied von 80 m und ist hat eine Steigung von bis zu 25%. Sie bietet den schönsten Weg nach oben zum Gipfel des Neroberges. Am Hang des Neroberges liegt eine russisch-orthodoxe Kirche, die allgemein nur als die griechische Kapelle bezeichnet wird. Mit ihren goldenen Kuppeln (die mit echtem Blattgold verkleidet sind!), welches aufgrund der Lage weithin sichtbar ist, gehört auch sie zu den Wahrzeichen Wiesbadens. Ebenfalls am Neroberg liegt das städtische Weingut, der Wein wird jedoch nur zu offiziellen Anlässen verwendet und ist nicht im Handel erhältlich. In Wiesbaden-Dotzheim ist ein Endbahnhof der Nassauischen Touristikbahn, die auf der Strecke der Langenschwalbacher Bahn, auch Aartalbahn genannt, einen Museumsbahnbetrieb unterhält. Die Bahnstrecke von Wiesbaden nach Diez steht als technisches Denkmal unter Schutz und ist mit ca. 60km wohl das längste Denkmal Deutschlands. [bearbeiten] Theater Hessisches Staatstheater (http://www.staatstheater-wiesbaden.de) [bearbeiten] Museen Museum Wiesbaden (Kunstsammlung, Naturwissenschaftliche Sammlung (http://www.nws-wiesbaden.de), Nassauische Altertümer) Frauenmuseum [bearbeiten] Persönlichkeiten [bearbeiten] Ehrenbürger In der Reihenfolge der Verleihung des Ehrenbürgerrechts: 1892: Philipp Bertram, Appelationsgericht Vizepräsident a. D. 1892: Prof. Dr. R. Fesenius, Geheimrat und Hofrat 1896: Christian Gaab 1899: Geheimrat Magdeburg, Präsident der Oberrechnungskammer 1902: Prof. Dr. von Leyden, Geheimrat und Medizinalrat 1902: G. von Hülsen, Generalintendant 1903: Prof. Fritz Kalle 1907: Dr. Arnold Pagenstecher, Geheimrat und Sanitätsrat 1912: Dr. Carl Bernhard von Ibell, Oberbürgermeister a. D. 1922: Karl Glässing, Geheimrat und Finanzrat und Oberbürgermeister a. D. 1932: Dr. Ludolf von Krehl, Geheimrat, Professor der Inneren Medizin 1933: Dr. Wilhelm von Opel, Geheimrat 1950: Heinrich Glücklich 1953: Carl Schuricht, Generalmusikdirektor 1953: Dr. Wilhelm Ferdinand Kalle 1955: Georg Krücke, Oberbürgermeister a. D. 1956: Philipp Holl, Bürgermeister a. D. und Stadtältester 1962: Adam Herbst, Apotheker 1964: Franz Fuchs 1966: Dr. Georg August Zinn, Ministerpräsident a. D. 1968: Georg Buch, Landtagspräsident und Oberbürgermeister a. D. 1975: Dr. Wilhelm Kempf, Bischof 1975: Dr. Martin Niemöller, Kirchenpräsident i. R. 1977: Carol Nachmann, Direktor 1978: Dipl.-Ing. Wilhelm Dyckerhoff 1985: Prof. Dr. Wilhelm Fresenius, Diplomchemiker 1995: Prof. Dr. Klaus Miehlke, Chefarzt und ärztlicher Direktor 1995: Rudi Schmitt, Oberbürgermeister a. D. 1996: Christa Moering, Malerin und Galeristin [bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in Wiesbaden geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Wiesbaden hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 1833, 19. Dezember, Wilhelm Dilthey, ? 1. Oktober 1911 in Seis bei Bozen, Philosoph, Psychologe und Pädagoge 1849, 16. März, Karl Burgmann, ? 29. Juni 1919 in Leipzig, Sprachforscher und Indogermanist ("Grundriß vergleichender Grammatik der indogermanischen Sprachen") 1880, 29. Juni, Ludwig Beck, ? 20. Juli 1944 (erschossen) in Berlin, Militär und Widerstandskämpfer 1906, 10. August, Dr. Wilhelm Kempf, ? 9. Oktober 1982 in Wiesbaden, Bischof von Limburg 1949-81 1921, 25. März, Simone Signoret, Schauspielerin 1928, 12. März, Paul Kuhn, Bandleader, Sänger ("Es gibt kein Bier auf Hawaii", "Der Mann am Klavier") 1939, 31. März, Volker Schlöndorff, Regisseur 1942, 21. November, Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung seit 1988 1942, 12. Dezember, Hannelore Rönsch, Bundesministerin für Familie und Senioren 1991-1994 1959, 26. Februar, John McEnroe, US-amerikanischer Tennisspieler 1960, 24. August, Sami Kalifa, Sänger, Mitglied der Popgruppe Wind ("Für alle") [bearbeiten] Weitere bedeutende Persönlichkeiten der Stadt Carl Remigius Fresenius, *1818 in Frankfurt am Main, ? 1892 in Wiesbaden, Chemiker, gründete 1848 das Institut Fresenius Konrad Duden, *1829 Hof Bossigt bei Wesel, ? 1911 in Sonnenberg bei Wiesbaden, Philologe, legte mit seinen Werken (der spätere "Duden") die Grundlage der deutschen Einheitsrechtschreibung Otto Henkell, *1869 ? 1929 in Wiesbaden, Sektfabrikant, führte die Sektkellerei Henkell & Co. (http://www.henkell-trocken.de) zu Weltruhm Alexej von Jawlensky, *1864 in Torschok (Russland), ? 1941 in Wiesbaden, Maler des Expressionismus Bernard von Brentano *1901 in Offenbach, ? 1964 in Wiesbaden, Schriftsteller, Lyriker, Dramatiker und Essayist Eddie Constantine *1917 in Los Angeles (USA), ? 1993 in Wiesbaden, Filmschauspieler [bearbeiten] Sonstiges [bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen Mai: Internationale Maifestspiele Mai: Apfelblütenfest in Naurod Mai/Juni: Internationales Reit- und Springturnier im Biebricher Schlosspark Mai/Juni: Kranzplatzfest Juni: Wilhelmstraßenfest "Theatrium" Juli: Hafenfest in Schierstein Juli: Gibber Kerb August: Rheingauer Weinwoche November/Dezember: Sternschnuppenmarkt (Weihnachtsmarkt)


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